Tier0
Höchste operative Priorität. Kernartikel mit stabil hoher Nachfrage, hoher Umschlagshäufigkeit und klarer Vorrangstellung bei Sicherheitsbestand und Nachschub.
Die Lagerungsstufen sind eine operative Einordnung unserer Beschaffungs- und Bevorratungsstrategie. Sie zeigen nicht die Qualität eines Produkts, sondern mit welcher Priorität wir Bestand, Nachbestellung und Sortimentstiefe steuern.
Bei der Einstufung berücksichtigen wir insbesondere Nachfragehistorie, Lieferfähigkeit, Wiederbeschaffungszeit, Mindestbestellmengen, Kapitalbindung und Obsoleszenzrisiko.
Unser Ziel ist ein belastbarer Ausgleich zwischen Verfügbarkeit, Sortimentsbreite und wirtschaftlicher Lagerhaltung. So können wir mehr Produkte anbieten, ohne systematisch Überbestände aufzubauen, deren Kosten am Ende in die Preise eingehen würden.
Die Einstufung wird regelmäßig überprüft. Produkte mit dauerhaft steigender Nachfrage können in höhere Stufen wechseln; bei sinkender Nachfrage oder verschlechterter Beschaffungslage wird die Einstufung entsprechend angepasst.
So sind die Stufen zu verstehen:
Die folgenden Lagerungsstufen sind verfügbar:
Höchste operative Priorität. Kernartikel mit stabil hoher Nachfrage, hoher Umschlagshäufigkeit und klarer Vorrangstellung bei Sicherheitsbestand und Nachschub.
Wichtige Kernsortimentsartikel mit belastbarer Nachfrage. In der Regel aktiv bevorratet und fest in die laufende Nachbestellplanung eingebunden.
Solide Artikel mit planbarer, aber geringerer Nachfrage. Verfügbarkeit ist das Ziel, jedoch mit niedrigerem Sicherheitsbestand und zurückhaltenderer Nachschubintensität als bei Tier0 und Tier1.
Beobachtungs- oder Übergangsstufe. Wird typischerweise bei volatiler Nachfrage, begrenzter Datenlage oder weniger stabiler Beschaffung verwendet. Verfügbarkeit und Nachschub können daher stärker schwanken.
Neu gelistete Produkte mit noch begrenzter Datenbasis. Die Anfangseinstufung bleibt bewusst konservativ, bis Nachfrage, Beschaffbarkeit und Wiederbeschaffungsrisiko belastbar bewertet werden können.
Auslauf-, Abverkaufs- oder nur noch eingeschränkt nachbeschaffbare Artikel. Im Vordergrund steht eine kontrollierte Restbestandsführung statt aktiver Bestandsausweitung.
Langsam drehende, aber weiterhin relevante Artikel. Wir führen sie bewusst mit niedriger Lagerintensität oder bedarfsorientiert, um Sortimentstiefe zu ermöglichen, ohne unverhältnismäßige Kapitalbindung und Überbestände aufzubauen.
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